"BassBar Live Acts" im Pappelgarten! (Jeden Donnerstag)

Donnerstag, 21.04.22 ab 20.00 Uhr

Roberto Santamaria

Kubanische Partynacht

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Roberto verkörpert karibisches Lebensgefühl und  gleichzeitig die schwarze Popmusik der 70er Jahre mit ansteckend guter Laune und Lebenslust pur. Eine elektrisierende Fusion, bei der keiner still sitzen bleiben kann...

mehr Infos findet Ihr hier:

-> Homepage

-> YouTube-Channel

-> facebook

Background


In der kleinen Seitenstraße „Anton Recio“ des Stadtviertels Jésus Maria von Alt-Havanna ist Roberto Santamaria aufgewachsen. Genauso wie sein berühmter Onkel, der „Conga-King“ Mongo Santamaria. „Robertigo“ wie ihn seine Familie liebevoll nennt, trommelt schon als kleines Kind auf Holzkisten und Waschbrettern, beim Essen und zum Leidwesen der Lehrer auch in der Schule. „In dieser Umgebung kannst du der Musik nicht entfliehen“, sagt er. Auch Celia Cruz, die weltberühmte Diva der kubanischen Musik, tanzte dort in ihrer Jugend auf dem Tisch.

MONGO PFLANZT DEN VIRUS 

Die Eltern von Roberto bestanden darauf, dass ihre drei Kinder einen „anständigen“ Beruf erlernen. Erst über den Umweg des Buchhalters kann er sich ganz seiner Leidenschaft widmen. Den letzten Ausschlag gibt ein Konzert seines Onkels, der früh in die USA ausgewandert war, im „Teatro Americano“ in der kubanischen Hauptstadt.

Als 15-Jähriger sitzt er in der ersten Reihe und beobachtet fasziniert, wie die Hände seines Onkels über die Trommeln fliegen. Schneller als jeder Hütchen-Trickspieler vermag. Stunden um Stunden quetscht er den Bruder seines Vaters aus, der in Las Vegas mit Frank Sinatra, James Brown und Santana auf der Bühne steht. Die große und grenzenlose Welt der Musik, von der die Jugend auf der Zuckerinsel durch das Embargo der USA ausgeschlossen ist.

Nach der Ausbildung packt Roberto seine Trommel auf den Rücken und marschiert zu den besten Conga-Spieler Havannas. Für ein paar Pesos führen sie ihn in die Geheimnisse der afrokubanischen Rhythmen rein. Doch sein bevorzugter Lehrer wird immer „tio Mongo“ bleiben, der sich mit „Afro Blue“ als Vater des Latin Jazz verewigte.