Montag live im Pappelgarten:

Montag, 22.12.25 ab 20.00 Uhr

Rulaman

Rock

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Rulaman steht für aufsteigende, psychedelische Klangteppiche, gewoben aus einem erdverbundenen und analogen Sound. Feurige Gitarrenriffs, donnernde Bässe und stampfende Drums kreieren den einzigartigen Charakter dieses jungen Trios.

Kommt mit auf eine Wanderung durch Wald, Wüste, Sumpf und den eigenen Geist...

Felix Berns - guitar & vocals

Joel Büttner - bass, keyboard, vocals

Nils Kunze - drums, percussion

 



Background:

Gegründet 2015 noch unter dem Namen Hace, erster Auftritt 2016 in der Kaiserhalle.

Nach einem turbulenten Start ins Jahr 2020 begann die Band ihr Schaffen zu reflektieren, was sie dazu veranlasste, aus dem Quartett ein Trio zu machen. Unter neuem Namen »Rulaman« und den Gesang nun in den Händen von Gitarrist Felix Berns, machte sich die Band sofort an die Arbeit, neues Material zu schreiben.

Die Idee, ihre Band Rulaman zu nennen, kam den Musikern auf Wanderungen rund um Bad Urach, wo David Friedrich Weinlands Roman "Rulaman" aus dem Jahr 1878 spielt.

Mit der 2021 veröffentlichten EP »Rulaman« veröffentlicht die Band nun erstmals eine Konzept-EP, die ihre Zuhörer auf eine Reise durch Wald, Wüste, Sumpf und den eigenen Geist mitnimmt. Rulaman bleiben sich auch hier wieder treu und schaffen es dennoch, ihren Sound weiter zu entwickeln und schlagen mit ihrer zweiten EP vermehrt düstere Töne an.

Felix Berns

Komponist und Multi-Instrumentalist Berns, ist vor allem der kreative Motor der Band. Stark inspiriert von der Musikalischen Extravaganz der 70er-Jahre gelingt es ihm Rulaman seinen eigenen, moderneren Sound aufzuerlegen, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen. Zudem steuert Berns seit der neuformierung den Gesangspart des Trios bei. 

Joel Büttner 

Als studierter Bassist schafft Büttner es immer wieder, Kompositionen zu Erden. So trägt er mit seinem stark von Jazz beeinflussten Spiel, zur Virtuosität der Songs bei und bildet als ein Teil der ‘Rhythm Section‘ eine wichtige Basis für den ansteckenden Groove von Rulaman. 

Nils Kunze

Sowohl durch ausgefallene Fills, aber oft auch ebenso effektive wie simple Grooves, gelingt es Kunze einen Grundpfeiler in Rulamans Musik zu setzen. So schafft er es, mit treibender Bassdrum und knackiger Snare, auch den letzten im Publikum zu bewegen und im endlosen Rhythmus der Zeit tanzen zu lassen.


Geschichte Rulamans:

Der Jugendroman Rulaman ist vor dem Hintergrund des seinerzeit erwachenden großen Interesses an der Ur- und Frühgeschichte zu sehen. 1856 wurde das erste Skelett eines Neandertalers entdeckt, ab den 1850er Jahren Pfahlbauten in der Schweiz und in Süddeutschland ausgegraben. Im Zusammenhang mit den Theorien von Charles Darwin – The Origin of Species war 1859 erschienen – führte das zu zahlreichen populärwissenschaftlichen und künstlerischen Behandlungen vorgeschichtlicher Stoffe, wodurch die Themenpalette der Historienmalerei und des Historischen Romans erweitert wurde.

Weinland schreibt, teils in erklärend-didaktischen Abschnitten, teils erzählend, über die Stein- und die beginnende Bronzezeit in seiner südwestdeutschen Heimat, speziell in der Umgebung der Schillerhöhle auf der Schwäbischen Alb, die Weinland als Vorbild für die Tulkahöhle diente. Er schrieb das Buch für seine Söhne auf dem Gut Hohen-Wittlingen bei Urach.[1]

Erzählt werden die Abenteuer des Jungen Rulaman. Er ist der Sohn des Häuptlings Rul und gehört dem Stamm der Tulka aus dem Volk der „Aimats“ an. Dieser Ausdruck ist wie viele andere in dem Buch dem Samischen entnommen, da Weinland davon ausging, die Samen hätten möglicherweise die Urbevölkerung Europas gestellt und seien von späteren indoeuropäischen Zuwanderern an den Rand des Kontinents gedrängt worden. So kommen im Verlauf der Handlung die auf der Schwäbischen Alb lebenden steinzeitlichen Stämme der Aimats in Kontakt mit den aus dem Osten einwandernden „Kalats“, den Kelten. Diese beherrschen die Metallverarbeitung, sind den Aimats technisch überlegen und verdrängen die Steinzeitmenschen rasch. Illustriert wurde das Buch mit Holzschnitten von Theodor Knesing nach Zeichnungen von Heinrich Leutemann.

GLIEDERUNG

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. In einem ersten Teil „In grauer Vorzeit“ schildert Weinland ausführlich die geologisch-historischen Hintergründe der Geschichte, vom Paläozoikum bis zu den Eiszeiten. Den zweiten Teil bildet die Erzählung um Rulaman und seinen Stamm, die Tulka. Im dritten Teil fasst Weinland zahlreiche Fußnoten zusammen und erklärt zum Teil ausführlich einzelne Begriffe.                                 Quelle: Rulaman – Wikipedia